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Die WESA AG wurde 1945 in Inkwil im schweizerischen Oberaargau (Kanton Bern) gegründet und stellte Modelleisenbahnen mit 13 mm Spurweite her. Die ersten Loks und Wagen hatten einen Maßstab von ca. 1:110 und wurden mit Wechselstrom betrieben. Ab 1950 erfolgte dann die Umstellung auf Maßstab 1:100 als Modelleisenbahn mit Fernsteuerung (Gleichstrom). Bemerkenswert war für die damalige Zeit, dass die WESA-Bahn bereits 1949 in über 70 Länder exportiert wurde.
Um die engen Kurvenradien zu meistern, wurden solche Modelle stark verkürzt. Längenmäßig waren sie oftmals näher am Maßstab 1:120 als bei 1:100. Dies galt auch bereits 1952/1953 für den roten Pfeil, der statt der erforderlichen 22,4 cm gerade mal 21 cm lang war. Millimetergenaue 1:100-Länge wies bei den Lokomotiven eigentlich nur die Ae 6/6 auf. Wie auch alle andern Loks war sie zudem etwas überhöht (höhere Fensterpartie), damit der Motor unter dem Dach Platz fand.
Die Produktion und der Vertrieb der Modelleisenbahnen dauerte bis 1966. Mitte der 60er Jahre verlor sich, aufgrund der gerade neu eingeführten Spurweite N (1:160 / 9mm), langsam das Interesse vieler Modellbahner, was zur Einstellung der Produktion führte. Ab diesem Jahr begann man bei WESA mit der Produktion von kleinen präzisen Teilen für die Elektro-, Uhren- und Apparate-Industrie. Heute entwickelt und produziert die WESA AG Kunststoffspritzteile aller Art für Kunden in der Schweiz und im EU-Raum.
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